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Die Schwäbische Zeitung schreibt am 27. 06. 2013

Die Speisechrysantheme ziert auch jedes Steak

Gärtnermeister Michael Schick aus Bronnen setzt auf Wildkräuter aus dem eigenen Garten
Michael Schicks wildromantischer Garten ist ein Kräuterparadies.
Michael Schicks wildromantischer Garten ist ein Kräuterparadies. (Foto: Hofmann)

Von Diana Hofmann

Bronnen Michael Schicks Garten in Bronnen ist eine wahre Fundgrube für Kräuterliebhaber. Auf dem leicht ansteigenden Gelände hinter dem Wohnhaus tummeln sich unzählige Pflanzen. Für seine Tomatensammlung ist er bekannt, aber auch in Sachen Kräuter ist Schick ein Experte.

Natürlich finden sich bei ihm auch die Standardsorten Rosmarin, Basilikum und Thymian. Doch richtig spannend wird es, wenn er einem unscheinbaren Pflänzchen, das so mancher Hobbygärtner als Un-Kraut herausgezogen hätte, ein Blättchen abzupft, es in zwischen den Fingern zerreibt, daran riecht und dazu sagt: „Das ist auch etwas Besonderes“.

Dann hat man es mit Sicherheit mit einem Vertreter der Wildkräuter zu tun. Seit einigen Jahren probiert der Gärtnermeister so ungewöhnliche Sorten wie den Helgoländer Wildkohl oder das Lauch-Scheibenschötchen aus. Letzteres schmeckt wie eine Mischung aus Lauch und Erbse, und Michael Schick verwendet die Blätter gerne als Gewürz für Salate oder auch für Suppe.

Wildkräuter sind die Ur-Formen der Gartenkräuter und sind die stabileren Pflanzen, besonders, wenn sie sich selber aussamen und so den idealen Standort für sich selbst finden. „Wildpflanzen kommen mit wenig Substrat klar“, sagt Schick. Aus dem Mittelmeerraum stammende Kräuter wie der scharfe Oregano oder das Olivenkraut lieben sonnige, warme Standorte, andere, die in der Natur in lichten Wäldern vorkommen, eher schattige. Der Erntezeitpunkt ist bei Kräutern egal, Blattgemüse sollten abends geerntet werden, da frühmorgens der Nitratgehalt noch sehr hoch ist.

Franzosenkraut liefert Vitamin C

Die Wildkräuter tragen so originelle Namen wie Barbarakresse, Franzosenkraut oder Hirschhornwegerich. „Das Franzosenkraut ist mit seinem hochdosierten Vitamin C-Gehalt unschlagbar, und der Hirschhornwegerich wird in Italien viel in Salaten verwendet“, weiß Michael Schick. In sich hat es auch die Ausdauernde Gartenkresse. An die herkömmliche Gartenkresse erinnert sie mit ihren gut zehn Zentimetern langen Blättern kaum. Beim Zerkauen entwickelt sie eine Schärfe, die einem die Tränen in die Augen treibt. Diese Eigenschaft teilt sie mit vielen ihrer Wild-Kollegen: Die Bitterstoffe, die bei den Zuchtformen herausgezüchtet wurden, schlagen hier voll durch.

Einige der Wildkräuter geben auch optisch einiges her: Die Speisechrysantheme würde, genau wie die Gewürztagetes, auch in einem Blumenstrauß gut aussehen, doch ihre jungen Blätter, Knospen und Blüten können roh in Suppen oder Salaten verwendet werden. Oder als essbare Dekoration für ein Steak vom Grill.

Fleisch ist auf Schicks Grill eher selten zu finden, er bevorzugt Grillgemüse, das er mit den Wildkräutern würzt. „Die frischen Blätter haben das intensivste Aroma, obwohl viele Leute denken, getrocknete Kräuter wären aromatischer.“ Einen besonderen Grillgenuss ergibt das Klettergürkchen oder Hörnchengurke. Die etwa vier Zentimeter großen Früchtchen füllt der Bronner Gärtner gerne mit Frischkäse oder Mozzarella und einer kleinen Sardelle, überbackt sie im Ofen oder auf dem Grill.

(Erschienen: 26.06.2013 20:00)

 

Wochenblatt Ausgabe Biberach / Sie schmecken noch, wie Tomaten schmecken sollen
Sie schmecken noch, wie Tomaten schmecken sollen
Ihre Namen ("Sa Merzano", "Rote Feige", "Charley Green" oder "White Wonder") sind so exotisch wie ihr Aussehen, das farblich von dunkelrot bis blass-gelb reicht und von der Form her schon mal an einen zu klein geratenen Kürbis erinnert: die 317 verschiedenen Tomatensorten, die der Bronner Gärtnermeister Michael Schick jährlich bei seinem "Tag der offenen Gartentür" ausstellt.
WOLFGANG GRÖNER


Diese Tomate heißt "Marias Schöne" und die daneben "Gelbe Miches Beauty", erklärte am Sonntag Natur-Erlebnis-Gärtner Michael Schick in Bronnen den überwiegend weiblichen Besuchern seine einzigartige Ausstellung von derzeit 317 verschiedenen Tomatensorten. Fotos: Wolfgang Gröner

       

Und die vielen hundert Besucherinnen und Besucher, die am Sonntag mit dem Auto, dem Motorrad, zu Fuß oder dem Fahrrad in den Laupheimer Ortsteil gepilgert waren (meist Stammgäste), wurden wie jedes Jahr aufs Neue überrascht. Denn seit knapp zwei Jahrzehnten wird die Tomatenausstellung immer größer. Michael Schick: "Jetzt geht's streng auf 500 zu, so langsam wird der Platz hier einfach zu klein." Die überwiegend weiblichen Besucher werden von Michael Schick ausführlich darüber informiert, dass Tomaten viel "Futter" und Sonne bräuchten, ebenso reichlich Wasser, aber nur von unten. Nasskalte Witterung, so Schick, sei Gift für die ursprünglich tropische Frucht, die gerne ein Dach über dem Kopf hätte, um der gefürchteten Braunfäule zu trotzen.
Wer sich noch selbst ein Bild von Schicks einzigartiger Tomatenausstellung machen möchte, kann die unabhängig von ihrem Äußeren stets nach Tomaten schmeckenden Früchte noch bei Ausstellungen in Kürnbach, Wolfegg und Möhringen bei Riedlingen bis Mitte Oktober bewundern. Dann ist die Tomatensaison 2011 zu Ende.

Erschienen am Donnerstag, 08. September 2011

 

 

Schwäbische Zeitung – Fr. 02. September 2011

Leidenschaft: Michael Schick hat ein Faible für Tomaten

Miachael Schick (Foto: Markiewicz)

Von Agathe Markiewicz

Bronnen: Begonnen hat alles vor etwa 20 Jahren. Damals ist Michael Schick von der Sammelleidenschaft infiziert worden, wie der Gärtner sagt. Der Bronner sammelt aber nicht Briefmarken oder Modellautos, nein, das Herz des 49-Jährigen schlägt für Tomaten.

Auf den 2200 Quadratmetern in seinem Garten, am Haus und im Gewächshaus finden mittlerweile knapp 350 Sorten Platz. Sie wachsen – immer überdacht – in kleinen und großen Töpfen oder wild. „Die Tomaten sind empfindlich“, sagt Schick. „Wenn sie zu nass werden, fangen sie an zu faulen und dann kommt der Pilz.“ Um dem entgegenzuwirken, achtet der Gärtner darauf, dass die Nachtschattengewächse nicht direktem Regen ausgesetzt sind und so stehen, dass das Wasser abfließen kann.

Doch wie kommt man dazu, 350 Sorten Tomaten zu säen, zu hegen und zu pflegen? „Mir geht es um die Erhaltung der Sorten“, erklärt der 49-Jährige. „Vor etwa 30 Jahren gab es noch schätzungsweise 50 000 unterschiedliche Tomatensorten, mittlerweile sind es nur noch geschätzte 10 000.“

Doch nicht nur die Erhaltung der Sorten spielt eine Rolle: „Geschmacklich ist die Tomate nicht zu übertreffen“, sagt Michael Schick und beißt in eine „Kumato“, seine momentane Lieblingstomate. Doch auch die „Green Velvet“ gehöre zu seinen Favoriten. „Eine reife Tomate schmeckt einfach genial“, sagt der Gärtner. Dabei gebe es für jeden Geschmack etwas: feste oder mehlige, süße oder kräftige, rote, grüne, gelbe oder weiße. Sie tragen Namen wie „Miches Beauty“, „Early Sibirian“ und „Feuerwerk“.

In dem wilden Garten finden jedoch nicht nur Tomaten ihren Platz, auch Gemüse baut der Gärtner an und Obst, eine Vielzahl an Kräutern gibt es und essbare Blüten. Schier unzählige Blumen zieren das Gelände. Dazwischen findet sich ein kleiner Teich. Unkraut gibt es für Michael Schick nicht. „Mir sind die wild wachsenden Pflanzen wichtig, deshalb mähe ich nur so viel, dass man durchlaufen kann“, sagt er. „Denn durch den wilden Wuchs haben die Vögel genügend Futter.“

(Erschienen: 01.09.2011 19:30)

 

Michael Schick zeigt 250 Tomatensorten

NEU-ULM/BRONNEN (sz) Am kommenden Wochenende gibt es auf der Landesgartenschau in Neu-Ulm im Bereich im Vorfeld eine Tomatenausstellung. Michael Schick aus Bronnen zeigt 250 Tomatensorten.

Rund 250 Tomatensorten aus aller Welt hat Michael Schick dieses Jahr in seinem Garten ausgepflanzt, gut die Hälfte davon in Pflanzcontainern. Bis jetzt sind sie weitgehend von der gefürchteten Braunfäule verschont,-ein untrügliches Zeichen für einen guten Sommer, wie er sagt. Im Infogewächshaus im "Vorfeld" wird Schick am Samstag und Sonntag, 23. und 24. August, einen Großteil seiner Tomaten in Form einer "Spirale" zeigen. Ein Fachvortrag mit Tipps und-Infos zu Aussaat, Anbau, Düngung-und Pflege beginnen jeweils um 11, 13 und 15 Uhr. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Von verschiedenen Tomatensorten sind-auch Samen zu haben. Gezeigt wird auch, wie Tomaten toll serviert werden. Die Ausstellung ist nicht nur etwa für Tomatenfans. Alte Kartoffelsorten, Bohnen und verschiedene andere fast vergessene Gemüse und Kräuter sind ebenfalls zu sehen.

 (Erschienen: 20.08.2008 -Schwäbische Zeitung)